Am Lagerfeuer, am heißen Topf oder am Grill: Eine Verbrennung ist schnell passiert. Im ersten Schreck reagieren viele falsch und verschlimmern die Sache dadurch. Dabei ist die richtige erste Hilfe bei Verbrennungen einfach, wenn man sie kennt.

Wichtig vorweg: Bei großflächigen oder tiefen Verbrennungen gehört immer ärztliche Hilfe dazu. Bei kleinen Verbrennungen kannst du selbst viel tun.

Lagerfeuer
Am Feuer ist Vorsicht der beste Schutz.

So hilfst du richtig

  • Kühlen: die Stelle einige Minuten mit lauwarmem Wasser kühlen.
  • Nicht eiskalt: kein Eis, das schädigt das Gewebe zusätzlich.
  • Locker abdecken: mit einem sauberen, nicht fasernden Tuch bedecken.
  • Nichts auftragen: keine Hausmittel, kein Öl, keine Salben.
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Tipp: Kühle eine kleine Verbrennung mit lauwarmem, nicht eiskaltem Wasser, und nur so lange, wie es den Schmerz lindert, meist wenige Minuten. Zu langes oder zu kaltes Kühlen kann gerade bei größeren Flächen schaden, weil der Körper auskühlt.
Erste Hilfe
Ruhig und richtig handeln lindert die Folgen.

Was du nicht tun solltest

Alte Hausmittel wie Mehl, Butter oder Öl auf einer Verbrennung sind ein gefährlicher Irrtum. Sie schließen die Hitze ein, fördern Entzündungen und erschweren die spätere Behandlung. Auf eine Verbrennung gehört nichts außer Kühlung und eine saubere Abdeckung.

Brandblasen sollte man niemals aufstechen, denn die geschlossene Blase schützt vor Infektionen. Bei größeren Verbrennungen, Verbrennungen im Gesicht oder bei Kindern gilt immer: nicht selbst herumdoktern, sondern ärztliche Hilfe holen.

Bleib ruhig und handle

Bei einer Verbrennung zählt richtiges Handeln. Kühle mit lauwarmem Wasser, decke die Stelle locker ab und trag nichts darauf auf. Hol bei großen oder tiefen Verbrennungen sofort ärztliche Hilfe. So linderst du den Schmerz und beugst schlimmeren Folgen vor.