Folien voller Text, die der Vortragende dann Wort für Wort vorliest: So sehen viele Präsentationen aus, und genau so langweilen sie das Publikum. Gute Folien funktionieren anders. Sie unterstützen das gesprochene Wort, statt es zu doppeln.
Mit ein paar Grundregeln werden deine Folien klarer, schöner und wirkungsvoller, ganz ohne Designausbildung.

Regeln für gute Folien
- Wenig Text: Stichworte statt ganzer Sätze, eine Idee pro Folie.
- Große Schrift: lieber zu groß als zu klein, damit alle es lesen.
- Bilder nutzen: ein gutes Bild sagt mehr als drei Zeilen Text.
- Ruhiges Design: wenige Farben und Schriften wirken professionell.

Warum weniger mehr ist
Das Publikum kann nicht gleichzeitig lesen und zuhören. Steht alles auf der Folie, liest es mit und hört dir nicht mehr zu, oder es wartet gelangweilt, bis du fertig vorgelesen hast. Volle Folien arbeiten gegen dich, nicht für dich.
Reduzierte Folien dagegen lenken die Aufmerksamkeit auf dich und das, was du sagst. Sie geben den roten Faden vor und merken sich besser, weil ein klares Bild oder ein Stichwort stärker haften bleibt als ein Textblock.
Gestalte für Wirkung
Gute Folien sind Werkzeug, nicht Selbstzweck. Reduziere den Text, setze auf große Schrift und gute Bilder und halte das Design ruhig. So unterstützen deine Folien den Vortrag, und du selbst bleibst der Mittelpunkt, an den sich alle erinnern.