Das Konto rutscht ins Minus, und die Bank gewährt automatisch den Dispokredit. Bequem, aber teuer: Mit oft zweistelligen Zinssätzen gehört der Dispo zu den teuersten Krediten überhaupt. Wer dauerhaft im Minus steht, verschenkt jeden Monat Geld.
Aus dem Dispo herauszukommen ist machbar, und es lohnt sich, denn die gesparten Zinsen sind bares Geld.

So kommst du heraus
- Überblick schaffen: schau dir an, wie tief und wie lange du im Minus bist.
- Umschulden: ein Ratenkredit ist fast immer günstiger als der Dispo.
- Puffer aufbauen: schon ein kleiner Notgroschen verhindert das Minus.
- Ausgaben senken: vorübergehend kürzertreten, um das Minus abzubauen.

Warum der Dispo so teuer ist
Der Dispo ist als kurzfristige Überbrückung gedacht, nicht als Dauerzustand. Genau deshalb sind seine Zinsen so hoch. Wer ihn dauerhaft nutzt, zahlt im Jahr leicht mehrere hundert Euro nur an Zinsen, ohne dass die eigentliche Schuld kleiner wird.
Ein Notgroschen von ein paar hundert Euro auf einem separaten Konto verhindert, dass das Konto bei jeder unerwarteten Ausgabe ins Minus rutscht. So fällst du gar nicht erst in die Dispofalle.
Werde frei vom Minus
Der Dispo ist eine teure Bequemlichkeit. Verschaff dir einen Überblick, schuld bei dauerhaftem Minus auf einen günstigeren Kredit um und bau dir einen kleinen Puffer auf. So sparst du die hohen Zinsen und gewinnst finanzielle Ruhe.