Kaum sitzt man im Auto, Bus oder auf dem Schiff, meldet sich ein flaues Gefühl im Magen, die Reiseübelkeit. Sie kann die schönste Reise zur Qual machen und trifft besonders Kinder oft hart. Schuld ist ein Durcheinander der Sinne: Das Gleichgewichtsorgan meldet Bewegung, während die Augen Stillstand sehen. Doch du bist der Übelkeit nicht hilflos ausgeliefert. Mit ein paar Tricks lässt sie sich oft vermeiden.
Lass uns anschauen, was gegen Reiseübelkeit hilft und wie du wohlauf ankommst.

So beugst du vor
- Nach vorne schauen: der Blick auf den Horizont beruhigt die Sinne.
- Frische Luft: ein offenes Fenster oder Lüftung hilft spürbar.
- Nicht lesen: der Blick aufs Handy oder Buch verstärkt die Übelkeit.

Warum der Blick nach vorne hilft
Reiseübelkeit entsteht, weil das Gehirn widersprüchliche Signale erhält: Der Gleichgewichtssinn spürt die Bewegung des Fahrzeugs, während die Augen, etwa beim Lesen, Stillstand melden. Dieser Konflikt löst das Unwohlsein aus. Wer dagegen nach vorne in die Ferne blickt, gibt den Augen die gleiche Bewegungsinformation wie dem Gleichgewichtssinn. Der Widerspruch löst sich auf, und die Übelkeit lässt nach.
Das Wissen um diese Ursache ist der Schlüssel, um gezielt gegen die Reiseübelkeit vorzugehen.
Sei vorbereitet
Iss vor der Fahrt nur leicht, sorge für frische Luft und meide das Lesen während der Bewegung. Bei wem es trotzdem nicht hilft, kann sich vorab über weitere Mittel informieren. So wird die Anreise nicht zur Qual, und du startest entspannt in deinen Urlaub.