Zusammen lernt es sich oft leichter als allein. In einer guten Lerngruppe erklärt jeder auf seine Weise, man entdeckt eigene Wissenslücken und motiviert sich gegenseitig. Doch es gibt auch eine Kehrseite: Schnell wird aus der Lerngruppe eine gemütliche Quatschrunde, in der am Ende niemand etwas gelernt hat. Mit ein paar Regeln wird sie dagegen zum echten Erfolgsfaktor.

Lass uns anschauen, wie du eine Lerngruppe so nutzt, dass alle wirklich davon profitieren.

Lerngruppe nutzen
Gemeinsam lernen, wenn die Gruppe gut zusammenpasst.

So wird die Gruppe produktiv

  • Ziele festlegen: klärt vorher, was ihr heute schaffen wollt.
  • Gegenseitig erklären: jeder bringt anderen sein stärkstes Thema bei.
  • Kleine Gruppe wählen: drei bis vier Leute arbeiten am besten zusammen.
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Tipp: Lasst jeden ein Thema vorbereiten und den anderen erklären. So lernt der Erklärende durch das Aufbereiten besonders gründlich, und die Gruppe profitiert von verschiedenen Stärken.
Gemeinsam lernen
Sich gegenseitig zu erklären, festigt das Wissen.

Warum Erklären doppelt hilft

Wer einem anderen etwas erklärt, muss den Stoff selbst durchdringen, ordnen und in klare Worte fassen. Genau das festigt das eigene Wissen besonders stark. Gleichzeitig profitiert die Gruppe davon, dass jeder seine Stärken einbringt. So lernt nicht nur der Zuhörer, sondern vor allem auch der Erklärende. Eine gute Lerngruppe lässt also alle gleichzeitig wachsen.

Vorausgesetzt, sie bleibt fokussiert, ist gemeinsames Lernen damit doppelt wirksam.

Bleibt fokussiert

Sucht euch Mitlernende, die wirklich vorankommen wollen, und haltet euch an eure Ziele. Plant ruhig auch kurze Pausen ein, aber trennt sie klar vom Lernen. So wird aus der Lerngruppe ein Ort, an dem ihr gemeinsam mehr erreicht, als jeder allein könnte.