Beim Essen schon an die nächste Aufgabe denken, beim Spaziergang gedanklich im Büro sein, und abends fragt man sich, wo der Tag eigentlich geblieben ist. Wir verbringen erstaunlich viel Zeit überall, nur nicht im Hier und Jetzt. Achtsamkeit holt dich genau dorthin zurück und senkt dabei nachweislich Stress und innere Unruhe.

Das klingt esoterisch, ist aber ganz praktisch, und du brauchst dafür keinerlei Vorkenntnisse.

Achtsamkeit
Achtsamkeit beginnt mit einem bewussten Atemzug.

Achtsam im Alltag

  • Bewusst atmen: verfolge ein paar Atemzüge ganz aufmerksam mit.
  • Eine Sache zur Zeit: beim Essen nur essen, ohne Handy und Fernseher.
  • Sinne nutzen: nimm kurz wahr, was du gerade siehst, hörst und fühlst.
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Tipp: Verknüpfe Achtsamkeit mit einer bestehenden Gewohnheit, etwa dem Zähneputzen. So vergisst du die kleine Übung nicht und sie wird zur Routine.
Im Moment sein
Schon kleine Momente der Aufmerksamkeit beruhigen.

Warum der Moment so heilsam ist

Die meisten Sorgen drehen sich um die Vergangenheit oder die Zukunft, fast nie um das, was gerade wirklich passiert. Im gegenwärtigen Moment dagegen ist es meist ruhig und sicher. Achtsamkeit unterbricht das ständige Gedankenkreisen, indem sie deine Aufmerksamkeit sanft zurückholt. Das ist wie eine kurze Auszeit für deinen überlasteten Kopf.

Mit der Zeit wirst du gelassener, ohne dich groß anstrengen zu müssen.

Klein anfangen

Du brauchst keine Stunde Meditation und kein besonderes Talent. Schon ein paar bewusste Minuten am Tag reichen, um ruhiger und klarer zu werden. Probiere es bei deiner nächsten Tasse Kaffee aus, ganz ohne Ablenkung. Mit der Zeit wird Achtsamkeit zu einer wohltuenden Gewohnheit.